Wenn Knochenqualität und Primärstabilität der Implantate als ausreichend beurteilt werden, kann in der Sitzung, in der die Implantate gesetzt werden, ein provisorischer festsitzender Zahnersatz eingegliedert werden. Der definitive Zahnersatz wird nach Abschluss der Einheilphase angefertigt. In den ersten Wochen werden weiche Kost und der Verzicht auf harte Speisen empfohlen. Eine Sofortbelastung ist nicht bei jeder Patientin und jedem Patienten geeignet; wenn die Primärstabilität nicht als ausreichend beurteilt wird, wird das Protokoll mit Wartezeit vorgezogen. Diese Beurteilung erfolgt anhand der während des Eingriffs vorgenommenen Messungen, und die Ergebnisse können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.
Sofortbelastung
Es handelt sich um die Eingliederung eines provisorischen festsitzenden Zahnersatzes in derselben Sitzung, wenn die Primärstabilität als ausreichend beurteilt wird.
Allgemeine Information
In welchen Fällen wird dies beurteilt?
- Patientinnen und Patienten, bei denen die röntgenologische und klinische Beurteilung dies als geeignet ausweist
- Patientinnen und Patienten mit ausreichendem Knochenangebot
- Patientinnen und Patienten mit ausreichender gemessener Primärstabilität
Behandlungsablauf
- 1 Ausführliche röntgenologische Abklärung und Eignungsbeurteilung
- 2 Implantatchirurgie und Messung der Stabilität
- 3 Eingliederung eines provisorischen Zahnersatzes, sofern dies als geeignet beurteilt wird
- 4 Definitiver Zahnersatz nach der Einheilung