Im Kieferknochen verbliebene Weisheitszähne können Schmerzen, Infektionen und Karies an den Nachbarzähnen verursachen. Die Entfernung wird geplant, nachdem die Nachbarschaft zum Nerv anhand einer Panoramaaufnahme und, sofern erforderlich, einer Schnittbildaufnahme beurteilt wurde. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können eine Schwellung und ein Gefühl der Beeinträchtigung auftreten; der Verlauf wird mit Kühlung und den vom Zahnarzt empfohlenen Medikamenten begleitet. Heilungsdauer und Beschwerden sind von Person zu Person unterschiedlich.
Verlagerte Weisheitszähne
Es handelt sich um eine chirurgische Entfernung, die nach röntgenologischer Beurteilung geplant wird.
Allgemeine Information
In welchen Fällen wird dies beurteilt?
- Patientinnen und Patienten mit Schmerzen oder Schwellungen durch einen Weisheitszahn
- Patientinnen und Patienten, die vor einer kieferorthopädischen Behandlung beurteilt werden
- Patientinnen und Patienten mit wiederkehrenden Infektionen in der Vorgeschichte
Behandlungsablauf
- 1 Röntgenologische Abklärung und Beurteilung der Nachbarschaft zum Nerv
- 2 Lokale Betäubung, sofern erforderlich Sedierung
- 3 Chirurgische Entfernung
- 4 Kontrolle der Heilung und Nahtentfernung