In Bereichen, die lange zahnlos geblieben sind, kann eine Resorption des Kieferknochens auftreten. Durch die Vergrößerung des Knochenvolumens mit Aufbaumaterial und im hinteren Oberkiefer durch die Anhebung des Kieferhöhlenbodens wird eine für die Implantatbehandlung geeignete Grundlage vorbereitet. Die Reifungszeit des Aufbaus ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In manchen Fällen mit begrenztem Knochenverlust können Aufbau und Implantat in derselben Sitzung erfolgen; diese Entscheidung wird nach der röntgenologischen Abklärung getroffen.
Knochenaufbau und Sinuslift
Es handelt sich um vorbereitende Maßnahmen, die in Bereichen mit Knochenverlust vor der Implantation durchgeführt werden.
Allgemeine Information
In welchen Fällen wird dies beurteilt?
- Patientinnen und Patienten mit langjährigem Zahnverlust
- Patientinnen und Patienten, bei denen das Knochenvolumen in der röntgenologischen Abklärung als unzureichend beurteilt wird
- Patientinnen und Patienten, bei denen ein Implantat im hinteren Oberkiefer geplant ist
Behandlungsablauf
- 1 Knochenvermessung anhand einer röntgenologischen Abklärung
- 2 Knochenaufbau oder Sinuslift
- 3 Kontrolle der Einheilung
- 4 Implantatchirurgie